Ein Inflationsausgleich von 150,00 Euro für jeden Rentner.......

siehe Aktuell

Forscher haben festgestellt : Zusatzbeiträge/Kopfpauschale steigen.

Wieder werden wir zur Kassen gebeten, nein wir werden gezwungen noch höhere Zusatzbeiträge/Kopfpauschale zu zahlen.

Die 50 Millionen Krankenkassen-Mitglieder müssen nach Berechnung der Uni – Köln bald weitere höhere Zusatzbeiträge/Kopfpauschale zahlen. Ende des Jahres werde der Beitrag im Schnitt bei “ Neun Euro” , ein Jahr darauf bei “21 Euro” pro Monat liegen, berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” unter Berufung auf Berechnungen des Instituts für Gesundheitsökomenie. Für 2013 gehen die Wissenschaftler von “33 Euro” aus. Die Bundesregierung (CDU/ CSU/ FDP) hatten angegeben, der Zusatzbeitrag/Kopfpauschale 2012 könnte im einstelligen Euro – Bereich liegen. 

Die Rentner-Partei-Deutschland RENTNER fordert:
Macht endlich Schluss mit dieser Unsicherheit der gesetzlich Versicherten. Bekämpft auch endlich die  “Korruption im Gesundheitswesen”

“Krankenhäuser stellen den Kassen unberechtigt Millionen Euro in Rechnung” obwohl keine Leistung erbracht wurde. Nur wenn es bei Kontrolle der Kassen auffällt wird eine Berichtigung ohne wenn und aber vorgenommen. Ich zitiere Herrn Bärenfänger von der TK-: Ein drittel der 1,6 Millionen Krankenhausrechnungen im Jahr sind auffällig. Etwa 9 % der Rechnungen überprüft der medizinische Dienst. Bei 80 bis 90 % dieser Prüfungen kommt heraus: Die Rechnung war tatsächlich falsch. 2009 seien das 84 Millionen Euro für die TK. Hochgerechnet auf das ganze System der gesetzlichen Krankenversicherung ergeben sich damit Falschabrechnungen im Wert von fast einer Milliarden Euro. Keiner wird zur Rechenschaft gezogen. Der Gesundheitsminister Herr Rösler hat sich aus der Verantwortung gezogen, indem er den Krankenkassen es überlässt Zusatzbeiträge/Kopfpauschale zu erheben oder nicht. Dazu kommt ein

“Schock für gesetzlich Versicherte” Immer weniger Arzneien sind zuzahlungsfrei. Die gesetzlich Versicherten sind nur noch am zahlen, zahlen und nochmals zahlen.

Ich erinnere :
Wir haben in der Bundesrepublik Deutschland Landtagswahlen, Hamburg hat gezeigt das der Wähler sich nicht mehr belügen und betrügen lässt, straft die ab die uns mehr “Netto vom Brutto” versprochen haben.


Das Gegenstück :

Einigung bei Tarifverhandlungen. 600 000 – 800 000 Angestellte im öffentlichen erhalten 2011 eine Einmalzahlung von 360 Euro und zum 1. April eine Erhöhung von 1,5 %. Und im kommenden Jahr gibt es einen Sockelbetrag von 17 Euro obendrauf und eine weitere lineare Erhöhung von 1,9 %.

Wir, die Rentner-Partei-Deutschland fordern , denn wir mischen uns ein:

Speisen Sie die Rentner/in nicht so ab, als wenn wir die “Deppen der Nation” sind, indem Sie uns mit einer voraussichtlichen Rentenerhöhung von 1 % in Aussicht stellen. Die gesetzlich Versicherten und Rentner/in zahlen schon seit dem 01.01.2011, 3 % einen höheren Krankenkassenbeitrag. Also sind es nur 0,7%, Rentenerhöhung. Wie schäbig muss man sich wohl vorkommen. Almosen für uns Rentner/in.

MfG

Wilhelm Hirthe



Gedanken zu unserem Gesundheitssystem

Das heutige Gesundheitssystem bringt für zu viele Patienten und Ärzte Verschlechterungen.

Für die Zukunft ist es notwendig die Krankenkassen zu einer einzigen pro Bundesland zusammenzuschließen, die im Verbund zusammen die Höhe der Beiträge in eigener Regie festsetzen und erheben (keine Beteiligung der Versicherungsindustrie). In diese Kasse sollten alle Bürger einzahlen unabhängig ihres Standes, also abhängig Beschäftigte und Selbständige, Direktoren und Hausfrauen, Beamte und Politiker, alle, wirklich alle sollten ihren Beitrag zum Solidarsystem leisten. Der Großverdiener mehr, die Hausfrau mit einem symbolischen Beitrag von einem Euro.

Die Beitragsbemessungsgrenze muss abgeschafft werden.

Wenn jemand Chefarztbehandlung wünscht kann er bei einem privaten Versicherer eine entsprechende Versicherung abschließen.

Nur so wird erreicht, dass es keine zwei Klassenmedizin gibt.

Die Abrechnung der Ärzte ist über die Krankenkasse neu zu regeln. Die Kassenärztliche Vereinigungen sind beim Geldfluss auszuschließen, diese können sich als Interessensvertreter für die Ärzteschaft neu etablieren, nicht jedoch als Geldverteiler von Kassengeldern, diese sind direkt nach Rechnungsstellung an die Ärzte weiterzuleiten. Von dieser Verrechnung würden auch die Ärzte finanziell profitieren. Gute Ärzte würde viel verdienen schlechte eben wenig. Pauschale Zahlungen von den Krankenkassen an Ärzte sind abzulehnen, da sie nicht in die Marktwirtschaft passen.

Wenn alle in dieses System einzahlen, wird sich der Beitragssatz von heute 15.5 % auf rund 10-12 % reduzieren lassen bei 100-prozentiger bester und gleicher Krankenbehandlung aller Patienten. Durch die Einsparung von rund 20 % des Beitrages kann der Arbeitnehmer sparen und der Arbeitgeber die Lohnnebenkosten reduzieren, was wieder der Volkswirtschaft zu Gute kommen würde.

Auch der Staat muss mit Steuergeldern in das Gesundheitssystem eingreifen. Er muss die Forschung der Universitäten finanziell so ausstatten, dass diese in der Lage sind Grundlagenforschung und Therapieforschung, sowie Behandlungsforschung (neue Medikamente etc.) in höchster Weise tätigen können. Die Forschung darf nicht nur der Pharmaindustrie überlassen werden.

Die dabei erworbenen Patente müssen in Staatshand übergehen und dürfen nicht zur Teuerung der daraus gefertigten Medikamente dienen.

Zur Patientenversorgung in Stadt und Land ist eine ausreichende Anzahl von Ärzten erforderlich weshalb für die Nachwuchsförderung geeignete Förderinstrumente entwickelt werden müssen, zum Beispiel Studienbeihilfen bei gleichzeitiger Verpflichtung zu einer späteren Tätigkeit als niedergelassener Arzt. Außerdem ist die Ansiedelung von Ärzten in unterversorgten Gebieten durch weitere Anreize und Mobilitätshilfen besonders zu fördern. Auch bei den Krankenhäusern muss es ein leistungsstarkes Angebot in Stadt und Land geben.

Eine unabhängige Patientenberatung, die die Patienten bei der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützt, muss ausgebaut werden. Das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Patientenbelange muss eigenständig und unabhängig ausgestaltet werden. Ferner muss ein Patientenschutzgesetz geschaffen werden.

Unser Gesundheitssystem ist in Gefahr zu einer Billig- und Fließbandmedizin zu verkommen, bei der maximale Gewinnabschöpfung im Vordergrund steht. An die Stelle einer zentralistisch gesteuerten Staatsmedizin muss ein bürgerlich-föderales Gesundheitsmodell stehen.

Oberstes Ziel muss sein, die medizinisch erforderliche Versorgung einschließlich Spitzenmedizin für jeden Patienten in Deutschland zu gewährleisten, und zwar unabhängig von Einkommen, Alter und Herkunft.

Hierzu sind 3 Grundsätze zu beachten.

1.      Therapie statt Bürokratie

2.      Therapiefreiheit für den Arzt

3.      Recht auf freie Arztwahl

Der Einfluss der Pharmaindustrie muss auf ein Mindestmaß zurückgedrängt werden, da dieser einer der größten Kostenfaktor unseres Gesundheitssystem ist, und daher muss hier ein gewisser Wettbewerb stattfinden, ja gefördert werden.


Der Gesundheitsfonds ist die schlechteste Lösung unseres Gesundheitswesens

Die Kassen werden im kommenden Jahr nicht in die Zukunft investieren können. Der Beitrag, den die Regierung festgesetzt hat, reicht nicht aus, um die Kosten nur annähernd zu decken. Der Gesundheitsfonds sorgt lediglich für mehr Planwirtschaft.

So wie der Fonds gestrickt ist, wird der Druck auf die Krankenversicherung nur verschärft. Wenn in der zu erwartenden Krise, der Krankenversicherung die Einnahmen weg Brechen, steht der Staat zwar dafür mit Darlehen gerade. Wie die Kassen allerdings diese Darlehen zurückzahlen sollen, wenn die Krise größere Dimensionen annehmen soll, steht in den Sternen. 

Absurd ist, dass künftig auch die Verwaltungskosten ausgeglichen werden sollen. Das heißt, die jenigen, die bisher beim Bürokratieabbau geschlafen haben, können sich weiter ausruhen.

Die Verlierer werden die Patienten sein. Denn Ärzte wie Kassen profitieren künftig davon, wenn Versicherte auf dem Papier kränker gemacht werden, als sie sind. Das ist eine verteufelt schlechte Konstellation zu Ungunsten der Beitragszahler.

Deshalb fordert die Rentner-Partei-Deutschland eine Änderung der Gesundheitsreform, bei der alle in eine Krankenkasse einzahlen müssen vom Lehrling bis zum Herrn Generaldirektor sowie auch alle Selbständige.


Muss der Staat an seinen kranken und schwachen Bürgern verdienen ??

Reform der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung

Abbau der zusätzlichen finanziellen Belastungen der Rentner,
Abbau der Praxisgebühr,
Abbau der zusätzlichen Belastungen durch Zuzahlungen,
Keine Zweiklassen-Medizin,
Abbau des Lobbyismus im Gesundheitswesen,
Keine 19% Mehrwertsteuer auf Medikamente.

Angst vor hohen Kranken- und Pflegeversicherungskosten

Das System von gesetzlichen und privaten Krankenkassen nebeneinander ist nicht nachvollziehbar.

Es kann nicht angehen, dass sich Bürger mit einem guten Einkommen aus der Solidar-gemeinschaft abmelden und in die private Versicherung abwandern. Dadurch entsteht ein hoher Beitragsausfall in der gesetzlichen Krankenversicherung. Daneben scheint es Schlupflöcher zu geben, um im Alter, nachdem viele Versicherte in jüngeren Jahren die günstigere private Versicherung in Anspruch genommen haben, in das im Alter für sie wieder günstigere gesetzliche System zurückzukehren.

Deshalb muss hier schnell Abhilfe geschaffen werden:
Es muss ein Gegenmodell geben. Alle müssen in die gesetzliche Krankenversicherung mit einer angehobenen Beitragsbemessungsgrenze. Daneben können die privaten Zusatzversicherungen ausgeweitet werden.

Es darf aber nie zu einer 3 - 4 Klassenmedizin oder einer Altersdiskriminierung kommen.

Zum Beispiel: keine / oder minderwertige Versorgung im Alter bei Behandlungen, Medikamenten und sonstigen Leistungen. Immer häufiger werden bei älteren Menschen erforderliche geriatrische Reha-Maßnahmen mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.

Es darf nicht sein, dass Arme kürzere Lebensaussichten als Menschen mit höherem Einkommen haben !!

Langzeitarbeitslose ohne fachkundige Ausbildung in Alters- und Pflegeheime ?

Nach neuesten Plänen der Bundesregierung sollen nun mehrere tausend Langzeitarbeitslose als Pflegehelfer in Alters- bzw. Pflegeheimen für demenzkranke Patienten eingesetzt werden.

Diesen Leuten fehlt die pflegerische Ausbildung sowie die nötige Motivation hierzu. Es ist doch irrsinnig jemanden zu zwingen, einen Arbeitsplatz zu ergreifen, für den er weder ausgebildet wurde noch eine hierfür absolut notwendige Bereitschaft zeigt. Auch wenn der Sprecher der Bundesregierung Klaus Vater sagt "diese Langzeitarbeitslose würden keine pflegerische Tätigkeiten übernehmen, sondern nur als Pflegeassistenten eingesetzt", so darf man an dieser Aussage getrost zweifeln. Diese Leute werden in den Pflegeheimen als billige Pflegekräfte willkommen sein und dafür werden ausgebildete und teurere Pflegekräfte ausgestellt und zu Arbeitslosen gemacht.

Niemand wird behaupten wollen, dass es mit der Versorgung dementer Menschen hierzulande zum Besten steht. Richtig ist das Gegenteil: Gestresstes Personal, utopische Zeitpläne und eine überbordende Bürokratie prägen die Realität des Pflege-Sektors in Deutschland.

Perfekte Versorgung, sachkundige Betreuung, liebevolle Zuwendung? Dreimal Fehlanzeige. Und nun sollen einige tausend Langzeitarbeitslose in einer Kurzschulung für diese Tätigkeit eingesetzt werden? Ob dies der richtige Weg ist mag man bezweifeln.

Hier muss in die Ausbildung von fachkundigem Personal investiert werden, für dies werden wir, die Rentner-Partei-Deutschland, uns einsetzen.

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